Feldtag 4: E-Befischung ­čÉč

Wie funktioniert das Elektrofischen?

Bei der E-Befischung wird elektrischer Strom zum Fang von Fischen eingesetzt. In unserem Fall war der Kescher der Pluspol und das Boot der Minuspol. Die Fische werden bei dieser Methode leicht bet├Ąubt und k├Ânnen dann aus dem Wasser gekeschert, vermessen und untersucht werden. Danach werden sie wieder ins Wasser gesetzt und k├Ânnen unverletzt weiter schwimmen. In Deutschland darf diese Fangmethode nur zu wissenschaftlichen Zwecken eingesetzt und von Personen durchgef├╝hrt werden, die einen entsprechenden Schein besitzen.

Was braucht man f├╝rs Elektrofischen?

  • Man braucht einen Rucksack mit zus├Ątzlichen Batterien oder ein Boot auf dem Strom drauf ist
  • Au├čerdem braucht man einen Kescher, zwei Paddel oder im Allgemeinen ein Mittel um das Boot vorw├Ąrts zu bringen
  • Die Batterie die entweder in einem Rucksack oder auf dem Boot ist sollte 12 Volt haben
  • Die Person die mit dem Kescher das Elektrofischen betreibt, sollte eine Sonnenbrille mit einem Filter, der die Spiegelung des Wassers verringert, tragen
  • Gummistiefel und Gummihandschuhe f├╝r Elektriker ist ein Muss f├╝r jeden der auf dem Boot ist

Wo haben wir die Elektrobefischung durchgef├╝hrt?

Wir, die Klassen 9.1 und 9.2 der GSO haben an unserem 4. Feldtag den Bultenfleet in Osterholz-Tenever befischt. Jede Klasse untersuchte dabei einen Abschnitt der ca. 200 Meter lang war (siehe Karte). Nachdem wir vorab festgestellt hatten, dass die Wasserqualit├Ąt in dem Gew├Ąsser eher schlecht ausf├Ąllt und der Sauerstoffgehalt ziemlich niedrig ist, gingen wir davon aus, keine oder nur wenige kleine Fische zu fangen. Mit einer gro├čen Ausbeute hat niemand gerechnet.

Ergebnisse der E-Befischung Klasse 9.1

Wider erwartend haben wir im ersten Abschnitt des Fleets 47 Fische gefangen. Insgesamt waren es 5 verschiedene Arten: 12 Hechte, 28 Schleien, 2 Rotaugen, 4 Flussbarsche und 1 Moderlieschen. Au├čerdem haben wir am Rand, im Aushub des Fleets, zahlreiche Entenmuscheln gefunden. Die stehen unter Naturschutz und sind z.B. f├╝r die Fortpflanzung des Bitterlings von gro├čer Bedeutung.

Alles in allem war die E-Befischung ein tolles Erlebnis, das uns viel Spa├č gemacht hat. Wir hatten die M├Âglichkeit im Boot mitzufahren und die Fische anzufassen. Das auch in einem st├Ądtischen Gew├Ąsser in der N├Ąhe der Autobahn so viele verschiedene Fische leben h├Ątten wir nicht gedacht­čĹŹ!!!

Ergebnisse der E-Befischung Klasse 9.2

Auch im zweiten Abschnitt wurde unsere Vermutung nur wenige Fische zu fangen wiederlegt. Wir haben insgesamt 49 Fische gefangen, 6 verschiedene Arten. Davon sind 13 Raubfische: 12 Hechte und 1 Flussbarsch. Au├čerdem haben wir 12 G├╝ster, 8 Rotaugen 14 Schleien gefangen und eine tote Brasse. Zudem haben wir am Rand des Fleets Sumpfdeckelschnecken, Erbsenmuscheln, Gemeine Teichmuscheln und Posthornschnecken gefunden.

Auch wir fanden die E-Befischung super. Besonders toll war es im Boot mitfahren und paddeln zu k├Ânnen. Es war interessant zu sehen wie viele Fische im Fleet leben, obwohl der ziemlich dreckig und zugem├╝llt war. Das wir selber die Fische aus den Eimern holen und vermessen durften war besonders toll und hat den meisten von uns viel Spa├č gemacht ­čĹî!!!

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